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Studium

hier entstehen also die Seiten meines Studiums.

Kurze Berichte, einige Unterlagen und wenn möglich auch Eindrücke anderer Studenten für das Lehramt oder die Erwachsenenbildung.

25.06.06: Es gibt doch noch Wunder. Plötzlich stand ein Herr von der Telekom an der Tür und wollte unseren ISDN Anschluss schalten. Dabei hatten wir den doch erst im Oktober bestellt. Eigentlich brauchen wir gar kein Telefon. Aber den Mann enttäuschen, wo er sich doch so gefreut hat...
Mein Sturkopf ist mir nicht im Weg, ich finde mich auch gar nicht so stur und Freundschaft muss es einfach aushalten, wenn Diskussionen auch mal heftiger werden. Davon waren wir aber noch weit weg. Aber ich würde das gerne fortsetzen, mir leider wohl erst nach dem 27.7. denn bis dahin bin ich zu sehr an der Uni eingebunden, um mal wieder am Haus eines guten Freundes mit zu arbeiten. Das macht mir Spaß, körperliche Arbeit bei kontroversen Gesprächen. Zum Glück gibt es diese Gespräche auch hier. es ist 0:16 und Jürgen kommt, dann gibt es sicher gleich noch ein Feierabendbier und einige Storys und Geankenexperimente- schön-. Der Tag heute war anstrengend, schlecht geschlafen, dafür aber lange. Ein einigermassen interessantes Seminar mit Überlänge und nicht so spannendem Abschluss. Nächsten Sonntag geht es weiter. Ziel ist es, uns zu Bewertern bei Assessment Centern für “Benachteiligte Jugendliche” in Ausbildungsförderungsmaßnahmen zu machen. Das ist wichtig und gut (meistens). Die letzten zwei Tage waren dem Abschluss unseres Rhetorik Seminars gewidmet. Das war schon viel besser als das letzte Mal. Ich war wirklich positiv beeindruckt, wie viele der Teilnehmer(innen) sehr grosse Fortschritte gemacht haben. Da war mein erster Eindruck wohl falsch. gut so!. Heute ist Neele dann umgezogen und ich habe mich mit anderen zusammen abgeschleppt und Lampen installiert. So, ich muss jetzt das Bier holen, Jürgen ist schon enttäuscht, dass es noch nicht auf dem Tisch steht.

21.6.06: Müde und kaputt. Aber das ist schon in Ordnung. Die Zeit macht Spass. Nachdem die Familie wieder zu Hause ist geht es hier wieder los. Die Hausaufgaben gehen ganz gut von der Hand, aber der Berg, den ich vor mir herschiebe wird nicht kleiner. Dafür freue ich mich über die persönlichen Kontakte und sehr guten verschiedenen Gespräche mit meinen neuen Freunden und zukünftigen(?) Freunden. Mal sehen, ob das so toll weiter geht. Diese Woche waren wir in Dänemark und haben eine Betriebserkundung gemacht. Jetzt ist es noch klarer als vorher, dass ich später mit “meinen” Schülern auch so viel wie möglich in die Betriebe gehen werde. Nichts verschafft einen besseren Eindruck von der Berufswelt als das anfassen vor Ort. Das stimmt natürlich nicht, denn das Arbeiten in einem Beruf verschafft einen noch tieferen Einblick. Zum Glück werde ich Lehrer, denn täglich wiederkehrende langweilige Arbeit kann ich mir einfach nicht auf Dauer vorstellen.
Ich habe übrigens demnächst Geburtstag. Ich freue mich schon auf das nächste Jahrzehnt. Mal sehen, wann mich die “midlife crisis” wohl trifft. Ist das so was wie eine zweite Pubertät? Ich hoffe nicht!

17.06.06: Heute nach einem schönen Tag, und einem schönen Tag davor, nach mehreren schönen Tagen, endlich mal wieder Zeit genommen, einige meiner Seiten zu erweitern. Die Praktikumswochen waren mit Familie und Hausarbeiten voll. Zwei tolle Geburtstagseiern haben für die nötige Entspannung mit reichlich Bier und Essen gesorgt. Nächste Woche gibt es dann wieder Segeln als Ausgleich. Nur schade, das ich die Familie jetzt wieder zwei Wochen nicht sehe. Aber, immerhin habe ich auch “für die Uni” was geschafft. Mein nächste Praktikum, diesmal an einer beruflichen Schule, findet ab dem 21.8. statt. Endlich wieder unterrichten. Zuvor werde ich wohl noch als “Lehrer” in einem Verein für Harz IV Empfänger praktizieren dürfen. Mit Glück wird das auch als Arbeitsagenturpraktikum anerkannt. Wen nicht, ist das weniger schlimm, denn das Gespräch mit der Geschäftsführerin hat mich von dem Sinn des Vereins überzeugt, so dass ich hier wohl eh auf Dauer mitarbeiten möchte.
Ach ja, der Treppenlift. Dieses Projekt meines “Hauptfaches” Elektrotechnik hat zu viel Zeit gekostet. Immer wenn ich denke, jetzt bin ich fertig, dann finde ich etwas, das verbessert werden könnte. Neben den Herausforderungen mit der Hardware (Metall und Verdrahtung), ist die Programmierung der SPS jetzt mindestens das zehnte Mal überarbeitet worden. Das macht zwar Spaß, aber die anderen Hausaufgaben wollen auch noch erledigt werden. Nun sollte es aber so weit sein. Die letzte Schwierigkeit, ein zu geringes Drehmoment des Motors ist, zumindest theoretisch, mit Jürgens Hilfe am nächtlichen runden Arbeitstisch, ausdiskutiert und gelöst worden. In zwei Wochen kann ich das dann live umschalten und austesten. Wenn der Lift mich nach oben bringt, dann jeden (der auf den Sitz passt). Bericht und Bilder werden hier folgen.
So, jetzt noch mindestens zwei neue Bilder von Kim ins Netz bringen und dann Schlaf nachholen. Morgen um 7:00 ist die Nacht zu Ende.

07.06.06: Ich bin ganz überrascht, dass hier so lange nichts eingetragen wurde. Dann fiel mir auf, dass ich ja die anderen Unterpunkte mehr im Fokus hatte. Jetzt denke ich darüber nach, ob ich nicht auf die Seiten professioneller Blog´s wechseln sollte. Dann ist das vielleicht leichter zu ordnen. Mal sehen, was es da so gibt. Im Moment habe ich mal etwas Zeit, da ich die derzeit laufenden Praktikumswochen nicht für ein Praktikum (FSP) brauche. So konnte ich endlich mal wieder zwei Tage bei einem guten Freund verbringen und etwas beim Renovieren helfen. Das hat mal wieder sehr gut getan, auch wenn die Gespräche mich sehr nachdenklich gemacht haben. Meine Uni Projekte kommen nicht so schnell voran, wie ich das wünsche, die Hausarbeiten bleiben auch liegen und die Tage verrinnen. Aber es gibt gutes Wetter und das hilft bei der Motivation. Morgen nachmittag vielleicht mal Schwimmen gehen mit Kim. Das wird ein Spaß.

03.05.06: Morgen ist Donnerstag, das heisst, es geht nach Hause und dann gleich weiter in den Spreewald um mit der Familie zu feiern. Ich freue mich (teilweise) denn es liegt hier so viel Arbeit, deren Resultate in der nächsten Woche abgefragt werden. Also, schnell weiter lesen und Zusammenfassen und Referate ausarbeiten und...
Aber heute war schon schön. 8:00 Uhr angefangen, ein gutes Referat als Gasthörer bei der Einführung zur beruflichen Weiterbildung, gehört. War lustig und überraschend, dass es ein Seminar gibt, das für uns angehende Berufsschullehrer geeignet ist, aber keiner von uns dabei ist. Der Reader ist jedenfalls gut und liegt nun auch in meinem Regal. Dann wieder viel Wirtschaft und die Politik zum deutschen Regierungssystem. Die Entstehung der Bundesrepublik Deutschland ist tatsächlich interessant, zumindest dann, wenn sie mit so viel Fach- und Hintergrundwissen vorgebracht und aktiv mit uns Anfängern diskutiert wird. Das macht Spaß. Zu guter letzt heute Abend der Anfang unseres privaten Segelkurses. Stephan macht sich die Mühe, uns, Jürgen, Antje, Marco, Oliver und mir das Segeln beizubringen. Ernsthaft: ich finde das toll, auch wenn unsere Albernheiten heute vielleicht etwas gestört haben. Entschuldige bitte. Ich freue mich sehr auf deine “Prisemuth” am Mittwoch

29.4.06: Endlich, ich habe auch mal was für Bildung und Lehrer getan. Zumindest in wikidingsbums. Ansonsten hatte ich einen guten Tag. keine Uni, viele Hausaufgaben, ausgeschlafen bis 7:30, nachdem ich schon um 2:30 im Bett war. Leckeres Frühstück und mal eben Fenster putzen -- ja der Frühling ist toll. Dann ging die Arbeit um 10 los und endete vor einigen Minuten. Schön, ich habe vieles geschafft, aber die Hausaufgaben sind leider noch nicht ganz erledigt. Dafür gibt es nachher und Morgen ja ein schönes Wochenend Seminar, “Beraten in der Schule”. Ich freu mich schon

der 21.4.06, schon wieder nach 22:00 Uhr. Eigentlich eine annehmbare Zeit, da ich erst seit zwei Stunden wieder am Schreibtisch bin. Die Zeit verging heute wieder so schnell, ich habe neben unserer Tochter (drei) auch noch etwas im Garten gearbeitet und entsprechenden Muskelkater. Dafür waren die Wirtschafts Themen heute interessant. Heute Morgen habe ich die Paradoxie des Humankapital in Deutschland vertiefen können. Seit Ende der 1980er Jahre sinken die Bildungsausgaben in Deutschland, kurz darauf wird das Wirtschaftswachstum im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern (mit weiter steigenden Bildungsausgaben) deutlich geringer. Dies führt zu weiteren Einsparungen und dem Kündigen älterer Mitarbeiter. Das gebildete Humankapital wird also in Rente geschickt, die Jüngeren aber nicht weitergebildet. In einer zweiten Studie wird belegt, dass Weiterbildung zu deutlich höheren Einkommen führt und vor Arbeitslosigkeit schützt, vorausgesetzt man ist jünger als 45 Jahre, denn danach wird nicht mehr in Bildung investiert, schliesslich “droht” ja der Vorruhestand. Damit würde die Investition sich ja nicht mehr lohnen. Wie wird es weitergehen? Deutschlands Bevölkerung wird immer älter und wir werden deutlich weniger. Wenn wir die älteren vom lebenslangen Lernen ausschliessen, dann kann sich die Wirtschaft ja nicht weiter entwickeln. Die Innovations-Investitionen sind in den letzten 15 Jahren übrigens auch gesunken. Wer soll auch erfinden, wenn an Bildung gespart wird.

Heute Abend wurde ich endlich mal gezwungen, was von und über Karl Marx zu lesen. Das wollte ich schon lange mal. Mich hat es dann auch nicht überrascht, dass ich einige Vorurteile nun getrost vergessen kann. Marx hat Profit eben nicht als Unrecht bezeichnet. Auch sollten Arbeiten nicht den vollständigen Wert der geschaffenen Arbeit als Lohn erhalten, genauso, wie die Ausbeutungsquote kein ethischer Wert ist, über dessen Definition sich dann ja trefflich streiten liesse.

Mein Problem nun: wie soll ich mich jetzt bei der nächsten Stammtischdiskussion verhalten um weiterhin Spaß zu haben?

 

heute Nacht, 2:52 Uhr 20.04.06

Eigentlich sollte ich schon längst an der Matratze horchen. Aber bis eben habe ich noch an zwei Dokumenten für Morgen gearbeitet. Das Semester ist schon wieder im vollen Gange. Ich habe mir zu viel eingetragen, aber nichts ist so uninteressant, dass ich darauf verzichten möchte. Manchmal wünschte ich mir, mehrere der anderen Studenten könnten eine ähnliche Begeisterung für das studieren empfinden. Ich habe den Eindruck, es geht hier nur den älteren Kommilitonen so. Lernen ist eine wunderbare Chance, seine persönliche Zufriedenheit zu steigern. Jede Vorlesung, die ich nicht aktiv gestalte und mich nicht darauf vorbereiten würde ist eine Zeitverschwendung. Aber ich kann auch verstehen, das viele das Studium als Pflicht sehen um die Eintrittskarte in das Berufsleben zu erhalten. Das ging mir ja damals beim ersten Studium auch so. Aber was soll ich klagen, zumal über das Verhalten anderer. Lebensweisheiten müssen erfahren werden. Erzählen kann man die, glauben tut einem da wohl kaum jemand.

Heute hatte ich jedenfalls viel Spass bei einem Referat zur Biildungsökonomie und es gab sogar mal Lob aus dem Plenum für unsere Gruppe. Das ist auch selten. Das e-learning Projekt läuft jetzt auch allmählich an, denn die Unterlagen zum studieren sind halt nur dort zu bekommen. Wer weiss, ich bin mal gespannt, wie viele böse Kommentare ich noch bekommen werde. Andererseits bleiben vielleicht auch einige dabei und gestalten das offene Wipo Forum mit. Ist allerdings nur auf die Studis in Flensburg beschränkt.

Morgen, 6:30 Uhr aufstehen, Referat halten, Hausaufgaben aufschreiben und um 18:00 Uhr nach Hause fahren. Lohnt sich das hinlegen eigentlich noch? Ich stelle mal noch schnell die Interkultur ein. Wen es interessiert...

 

Gestern 3.4.06, endlich wieder Vorlesungsbeginn. Um 9:00 Uhr wollte ich in der Uni sein, um mich mit einigen lieb gewonnenen Kommilitonen zu treffen und dann ab 10:15 Uhr mit der ersten Vorlesung zu beginnen. Vorsorglich habe ich am Sonntag noch einmal auf der Homepage nachgeschaut, welche Seminare denn nicht in der ersten Woche starten erden (warum eigentlich nicht?) und habe nur eines gefunden (Montag 14:15). Dann die Überraschung um 10:00 Uhr, warum ist der Seminarraum belegt, viele Studis, aber keine Dozentin. Das Sekretariat weiss auch von nichts, ruft aber gerne mal die Dozentin an. Und was soll man sagen, sie ist gerade auf dem Weg in die Uni. Ok, denke ich, verschlafen kann jeder einmal. Aber nein, Sie will bloss kommen um JETZT einen Aushang am schwarzen Brett zu machen, dass das Seminar erst nächste Woche beginnt. Ich bin eigentlich nicht leicht zu verärgern, aber so etwas finde ich Sch...
Warum fahre ich dann nachts 134 km nach Flensburg, wenn ich eigentlich erst am Montag 18:00 Uhr Vorlesung habe, wofür gibt es Mail, Anmeldelisten und Internet Terminplaner? und warum fangen Vorlesungen nicht mit Vorlesungsbeginn an. Müssen wir Studenten uns die Uni erst wieder mal ansehen und uns einleben?

Also, freute ich mich auf meine Politik Vorlesung am Abend, bis ich Uli vor der Mensa traf, die mir sagte, dass diese auch nicht stattfindet. Ich konnte es nicht glauben, weil ich mir sicher war, keine entsprechende Notiz am Dozentinnen Büro gesehen zu haben. Und diese Frau würde das immer machen! Also noch mal hingehen und nachschauen. Und wirklich: wegen Krankheit fällt diese Woche Politik aus. Das kann ich allerdings auch gut akzeptieren, denn krank sind wir wohl alle mal. Gute Besserung und ich freue mich schon auf nächste Woche. (Hoffentlich ist Frau M nicht krank, weil sie meine Seminararbeit gelesen hat, die ich letzte Woche abgegeben habe)

 

13.3.06: Ich soll übermorgen meinen ersten Unterricht halten.In einer Realschule, siebte Klasse, Thema: Solartechnik. Als Fächerübergreifender Unterricht aus Physik und Wirtschaftspolitik. Zusammen mit meinem Kommilitonen (Jürgen) werde ich den Politik Part übernehmen. Ziele: wie entsteht Strom aus Solarzellen, warum wird Strom denn nicht nur so erzeugt und wie fördert die Politik regenerative Energien.

Ist ein interessantes Thema. Aber warum muss man so viel planen? Ist das im realen Lehrerleben auch noch so?

Für uns als angehende Berufsschullehrer ist es besonders spannend, auch mal jüngere Jugendliche zu unterrichten. Alt sind wir ja selber schon.

16.3.06

Beeindruckt hat mich mein Praktikum (FSP) an der Realschule, so dass ich mich mal als Berichterstatter versuche.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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